Bummel durch die Römerstadt

Einige stadtbekannte Persönlichkeiten der römischen Antike haben hier ihre historischen Duftmarken gesetzt. So wissen wir von einem reichen Kaufmann namens Solinus, der einen Tempel stiftete. Und von Capitolinus, dem cleveren Gastwirt, der erfolgreich ein gut gehendes antikes Schnellrestaurant an der Straßenkreuzung betrieb. Last but not least ist noch Sextus Ajacius Launus zu nennen, ein Meister der Augenheilkunde, dem sein Hund abhanden kam. Jahrtausende später erst soll das Tier in der Fußbodenheizung des Augenarztes wiederentdeckt werden. Funde und Mauerzüge zeichnen das Bild eines quirlig lebendigen Alltagslebens in der ehemals florierenden römischen Bliesmetropole, deren Skyline sich durch rekonstruierte Gebäude erahnen lässt.

Dauer der Führung durch das Freilichtmuseum: ca.1 Stunde
Es gelten die Öffnungszeiten und Eintrittspreise des Römermuseums Schwarzenacker.

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Blick auf die Römerstadt
Enchantée!
Rendevous mit den römischen Frauen

Aurelia, Cornelia, Flora - oder wie sie damals alle hießen. Namentlich belegt sind sie für Schwarzenacker nicht. Indes - die Funde verraten viel über die Vorlieben und Wertewelten der römischen Frauen. Der Flirt zwischen Exponaten und den Quelltexten römischer Autoren haucht der Damenwelt von gestern Leben ein.

Wie die Römerinnen auch auf ihren Grabreliefs, in Wandmalereien, in Münzbildnissen und in Mumienporträts an Körperlichkeit gewinnen erfahren Sie hier:

Dauer der Führung durch die Abteilung FEMINAE - Römische Frauen: ca. 1 Stunde
Es gelten die Öffnungszeiten und Eintrittspreise des Römermuseums Schwarzenacker.

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Ausstellung FEMINAE

Was des Herzogs Herz ergötzte

Es war einmal ein Schloss, ein Herzog und seine Gemälde. Was nach einer idyllischen Geschichte klingt, sollte ein tragisches Ende nehmen. Es ist die Rede von dem damaligen Landesherren Karl II. August und seinem Schloss in Bruchhof-Sanddorf. Schloss Karlsberg wurde nach zehnjähriger Bauzeit 1788 fertiggestellt und fürstlich ausgestattet. Marodierende Revolutionstruppen machten des Herzogs Residenz jedoch bereits fünf Jahre später dem Erdboden gleich. Die auf der Flucht befindliche herzögliche Entourage erreichte schließlich wohlbehalten München. Neben wertvollen Einrichtungsgegenständen führte man auch zahlreiche andere Pretiosen mit sich. Im Gepäck: die durch Johann Christian von Mannlich geretteten Gemälde aus dem Homburger Schloss auf dem Karlsberg. Die Gemälde waren als Grundstock der damals neu entstehenden Alten Pinakothek zu bewundern. 30 dieser Kunstwerke kehrten als Leihgabe der Bayerischen Staatsgemäldesammlung in ihre alte Heimat zurück und sind in der heutigen Gemäldegalerie im Erdgeschoss des Edelhause ausgestellt.

Hier finden Sie Informationen zur Bildergalerie

Dauer der Führung durch die Gemäldegalerie: ca. 1 Stunde
Es gelten die Öffnungszeiten und Eintrittspreise des Römermuseums Schwarzenacker.

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Die büßende Maria Magdalena