Samstags und sonntags standen die Arbeiten von Händlern und Handwerkern im Zentrum der Präsentationen. Soldaten und Truppenangehörige informierten die Besucher über Herstellung und Umgang mit der Ausrüstung und was das Lagerleben in römischer Zeit so mit sich brachte. Handwerker/innen erläuterten die Produktion von Eisen- und Tonwaren, Leder- und Webarbeiten. Aber auch Silber- und Bronzeschmuck und insbesondere Emaillekunstwerke wurden vorgestellt. Auch Gallier und Römer unterstanden dem Diktat der Mode. Haussklaven berichteten aus dem Alltag in vornehmen römischen Häusern, Mediziner berichteten über ihre Heilchancen und verrieten, wie Zähne gezogen wurden. Auch Ausgrabungen unter Anleitung eines Archäologen, Arbeiten mit Ton und römische Spiele wurden angeboten. Mosaikproduktionen und Bildhauerarbeiten gaben über 2.000 Besuchern einen interessanten Einblick in das Leben der gallorömischen Provinzstadt Schwarzenacker. Die Gäste konnten sich auch Speisen und Getränke nach römischen Rezepten schmecken lassen, es gab Vorspeisen, Suppe, Gegrilltes und frisch gebackenes Brot.



